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Myxomatose (auch Kaninchenpest) wird hauptsächlich durch Flöhe und Stechmücken übertragen; tritt vorallem bei Wildkaninchen seuchenartig auf – jedoch auch bei Hauskaninchen
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Beginnt meist mit einem Befall der Schleimhäute sowie Schwellungen im Kopf- und Genitalbereich
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Hohe Verluste bei akutem Verlauf; infizierte Tiere müssen sofort von dem restlichen Bestand getrennt werden; eine vorbeugende Schutzimpfung (2xjährlich im Frühling und Herbst) ist zu empfehlen.
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RHD – Rabbit Haemorrhagic Disease tritt vorallem bei Wildkaninchen seuchenartig auf – jedoch auch bei Hauskaninchen; Virus-Infektion
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Die Ansteckung erfolgt von Tier zu Tier, aber auch über Futternapf, Wasserflasche, Einstreu, Futter usw. Die Symptome sind Appetitlosigkeit, Atembeschwerden, Fieber, blutiger Nasenfluss
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Die Erkrankung kann binnen Stunden zum Tod führen. Vorbeugende Schutzimpfung aber der 4. Lebenswoche
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Kokzidiose Die Kokzidiose ist in vielen Kaninchenbeständen vorhanden und betroffen sind meist Jungtiere.
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Schwache Infektionen können ohne Auftreten von Krankheitszeichen ausheilen. Bei stärkeren Infektionen kann es nach mehrtägiger Krankheit zum Tod kommen. Die Infektion erfolgt durch Aufnahme von kleinsten Urlebewesen mit dem Futter und verursacht schwere Durchfälle.
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Medikamentöse Behandlung bei frühzeitiger Erkennung
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Trommelsucht (akute Magenblähung – Tympanie) Gasbildung im Magen durch Futtergärung besonders nach Aufnahme von feuchtem erhitztem Grünfutter
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Trommelartige Blähung des Magens, Vorwölbung in den Brustraum, Atemnot
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Heu-Wasser Diät; Eingabe gärungshemmender Mittel, Aktivierung des Kreislaufs, Bewegung, bei sehr schweren Fällen versuchsweise Ableitung der Magengase über Schlundsonde
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Durchfälle
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Durchfall gehört zu den häufigsten Symptomen bei Kaninchen – und mitunter zu einem der am schwersten einzuordnenden. Die Ursachen können vielseitig sein und reichen von falschem Futter bis hin zu einer ernsthaften Erkrankung.
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Sobald der Durchfall bemerkt wird auf Heu-Wasser-Diät umsteigen; wenn noch andere Symptome vorhanden sind gleich den Tierarzt aufsuchen – statt Wasser kann dem Tier auch verdünnter Fencheltee (ich hab beste Erfahrungen mit Fencheltee mit naturtrübem Apfelsaft gemacht) angeboten werden. Sollte der Durchfall trotz Diät anhalten oder häufig auftreten ist ungedingt ein Tierarzt zu konsultieren.
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Pilzinfektionen Diese können durch mangelnde Hygiene oder durch andere Tiere übertragen werden
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Hautrötungen und kahle Stellen sind die ersten Anzeichen
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Behandlung durch den Tierarzt
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Ansteckender Schnupfen man nimmt an, dass primär eine Virusinfektion vorliegt, die die Schleimhäute der Atemwege schädigt, so dass sich bakterielle Infektionsträger (Pasteurellen, Bordetellen, Hämophilus, Mycoplasmen) festsetzen können, wodurch es zu einem schweren Krankheitsverlauf kommt.
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Leichtgradiger Schnupfen, bald schleimiger bis eitriger Nasenausfluss mit Atemnot. Niesen, Husten, Komplikationen in Form von Mittelohrentzündung mit Schiefhalten des Kopfes oder Drehbewegungen.
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Sulfonamide oder Antibiotika. Vorgängig der Behandlung ist aber im Labor die ursächliche Bakterienart zu bestimmen und im Resistenztest zu prüfen. Unterstützende Wirkung haben Dampfbäder (Inhalieren mit Käsepappeltee), Rotlichtbestrahlung, Vitaminpräperate
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Magenverstopfung Bildung von Ballen unverdaulicher faserreicher Stoffe aus Haaren, Trockengrasstengeln usw. im Magen
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Fressunlust, Trägheit, Gewichtsabnahme, Unruhe, verminderter Kotabsatz
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Vorbeugung ist wichtig: regelmässiges Bürsten von Langhaarkaninchen und Schur bei Angorakaninchen; meist Zwangsernährung und Bauchmassageen – verdauungsfördernde Mittel
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